Dichtes Gedränge im bis auf den letzten Stehplatz gefüllten Dorfsaal gab es am Sonntag 1. März beim Fastensuppen der Katholischen Frauenbewegung in Konradsheim. „Wenn Frauen zusammenhalten, können sie Unvorstellbares erreichen. Gemeinsam schaffen wir viel mehr“ Diesen Leitsatz aus dem Magazin der heurigen Familienfasttagsaktion, den sah man auch beim Engagement der Konradsheimer Aktivistinnen verwirklicht. Die erzielte Spende in der Höhe von 1490 Euro kommt heuer der Partnerorganisation SEEDS im östlichen indischen Bundesstaat Jharkand zugute. SEEDS ermächtigt die indigenen Adivasi-frauen zur aktiven Teilhabe an sozialen, wirtschaftlichen und politischen Entscheidungen in ihren Dörfern. Die von SEEDS ausgebildeten „Barefood Counselors“ sind Frauen aus den Dorfgemeinschaften, die wiederum Frauen in den Dörfern zu Männergewalt, Frauenrechten, Konfliktlösung und Gesundheitsthemen aufklären. So werden nachweislich viele familiäre und dörfliche Probleme friedlich gelöst und es wird „ein Stück indigener feministischer Geschichte“ geschrieben, wie es in den Projektberichten aus Indien heißt.
Im Gottesdienst vorher stellten sich die heurigen 16 Firmkandidaten:innen der Pfarre vor. Sie taten dies auf beeindruckende Weise auch musikalisch: gleich vier verschiedene Instrumentalensembles erfreuten die Gottesdienstgemeinde mit ihrer Musik. Mit der „Jesus-Post“ treten die jungen Menschen in Dialog mit den Erwachsenen: zu ihren im Gottesdienst vorgestellten Fragen erwarten sie Antworten im Briefkasten, der bis zur Firmfeier in der Kirche angebracht ist. Pfarrer Poschenrieder sprach vom Hineinwachsen ins Zeugnisgeben, Pastoralassistentin Bramauer wird die Firmlinge in der Vorbereitung begleiten.